Obwohl Hämorrhoiden ein weitverbreitetes Problem darstellen, gelten sie nach wie vor als Tabuthema, über das nicht geredet wird. Das liegt auch immer wieder an dem Irrglauben, Hämorrhoiden seien ansteckend. Leider führt das oft dazu, dass über Beschwerden aus Scham nicht gesprochen wird. Dadurch können sie nicht behandelt werden und werden nur noch schlimmer (siehe: Wie werden Hämorrhoiden diagnostiziert?)

Tatsache ist jedoch, dass es sich hier um eine Erkrankung handelt, die nicht ansteckend ist, sondern durch das Anschwellen des Gefäßpolsters zwischen Enddarm und dem Schließmuskel des Afters ausgelöst wird. Diese Schwellungen in Knoten- oder Krampfadernform nennt man „Hämorrhoiden“. Umso mehr sich diese verstärken, desto weiter werden die krankhaften Wucherungen aus dem Anus gedrückt. In zahlreichen Fällen entzündet sich dabei auch das umliegende Gewebe durch die Erweiterung der Blutgefäße des Gesäßpolsters.